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11 Tipps, dein Unterbewusstsein auf Abnehmen zu programmieren.

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Abnehmen ist nie leicht, insbesondere wenn der innere Schweinehund permanent anderer Meinung ist, als wir selbst. Du kennst das sicherlich – wie man so schön sagt: Der Geist ist willig, der Körper hingegen schwach. Doch oftmals verhält es sich ganz anders. Unsere Psyche spielt uns immer wieder einen Streich, arbeitet Hand in Hand mit dem inneren Schweinehund und überlistet uns damit regelmäßig auf dem Weg, unsere guten Vorsätze umzusetzen.

Vieles was wir vermeintlich im Kopf und Körper wahrnehmen, stellt sich nach ein wenig Nachdenken und in-sich-Hineinhören als Illusion dar. So zum Beispiel beim Hungergefühl: Unser Hirn gibt uns das Signal, wenn wir hungrig sind, aber auch, wenn wir satt sind. Die meisten von uns kennen das Hungergefühl – und hören auch darauf. Doch das Sättigungsgefühl ist bei vielen verloren gegangen bzw. wird meistens überhört.

Das hat auch einiges mit unserer Erziehung zu tun: Während in anderen Kulturen das Liegenlassen von Essensresten als positiv angesehen wird, kennen wir Redewendungen wie „Wenn du nicht aufisst, gibt es morgen schlechtes Wetter“. Und wer kennt nicht die Ermahnung als Kind „Was du auf dem Teller hast, wird leer gegessen!“  Grundsätzlich ist es ja etwas Schönes, wenn man gutes Essen nicht wegwerfen will. Aber durch diese Lehren vergessen wir, auf unseren Bauch zu hören, wenn er sagt: Ich bin satt, ich brauche nichts mehr! Daher ist es wichtig, sich dieses Sättigungsgefühl wieder anzueignen. Da das Hirn uns diese Signale gibt, kannst du mit kleinen Verhaltensveränderungen dein Hirn manipulieren, so dass du automatisch weniger isst. Dazu brauchst du weder einen ausgeklügelten Diätplan noch irgendwelche Sättigungspillen.

Sollte es dir schwerfallen, deine innere Stimme wiederzufinden, haben wir noch eine Menge Tipps, die du ebenfalls anwenden kannst, um deine Psyche umzuprogrammieren und deine Vorsätze und Veränderungen besser umsetzen zu können:

Tipp #1: Kleine Teller, große Wirkung!

Benutze KLEINE Teller. Indem du kleine Teller benutzt, wirkt die Portion darauf um ein Vielfaches grösser. Warum das gut ist? Dein Hirn ist mit größeren Portionen automatisch zufriedener. Zufriedenheit bedeutet in diesem Fall, dass du schneller satt bist. Und zum Thema Geschirr gleich noch ein weiterer Tipp: Verwende, wenn möglich, dunkles Geschirr – Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir von dunklen Tellern automatisch weniger essen. Klingt komisch, ist aber so.

Tipp #2: Champagner, nur anders.

Wenn du mal statt Wasser oder Tee Süßgetränke oder Alkohol trinkst, nimm dafür hohe, schmale Gläser – eben idealerweise Champagnergläser oder auch Sektflöten.  Auch hier wirkt die Portion „größer“, wodurch du weniger trinken wirst. Natürlich ist es besser, ganz darauf zu verzichten, aber wir wissen alle, dass es in manchen gesellschaftlichen Situationen bzw. Anlässen nun mal dazu kommen kann. Wenn du also über die Strenge schlägst, dann dafür in Maßen.

Tipp #3: Die Töpfe bleiben in der Küche!

Schöpfe deine Portion in der Küche in den kleinen, möglichst dunklen Teller und lass die Töpfe in der Küche stehen. Hast du nämlich die Töpfe vor der Nase, wirst du ziemlich sicher nochmal nachnehmen. Stehen die Töpfe allerdings außer Sichtweite, schaffst du so eine Hürde, die dein Hirn erstmal überwinden muss.

Tipp #4: Aufräumen können wir später noch.

Richtig gehört: Lass leer gegessene Teller und leere Flaschen / Gläser auf dem Tisch stehen. Wenn du wortwörtlich vor Augen hast, was du alles konsumiert hast, wirst du weniger essen & trinken. Hier gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn – nur umgekehrt. Und ganz nebenbei ist es doch mal sehr befreiend, einfach alles stehen und liegen zu lassen und auf morgen zu verschieben…

Tipp #5: Versuchungen, wohin man blickt.

Hast du auch eine Schale mit Süßigkeiten? Natürlich für deine Gäste, versteht sich doch von selbst. Weg damit! Wenn du gute Freunde bzw. lieben Besuch hast, und sie von deinen Zielen wissen, werden sie es verstehen. Man kann auch ohne Süßigkeitenschale ein guter Gastgeber sein. So oder so: Weg mit der Schale! Ansonsten forderst du dich jedes Mal heraus, wenn du an den Süßigkeiten vorbeigehst. Mach es dir selbst nicht so schwer! Ich persönlich habe es hierbei sehr einfach: Alle Süßigkeiten, die ich offen herum liegen lassen würde, überleben keine fünf Minuten. Denn eine meiner beiden Hündinnen würde sie sofort finden. Daher bin ich gezwungen, sie gut zu verräumen, damit keiner der Fellnasen klauen kommt. Je weniger ich die Süßigkeiten zu Gesicht bekomme, umso weniger konsumiere ich.

Tipp #6: Einkaufen wie ein Profi.

Geh NIEMALS hungrig einkaufen. Am Ende lungerst du wie ein Junkie in der Süßwarenabteilung herum. Supermärkte sind genau auf solche Situationen ausgelegt, sie legen es darauf an, dich zu Spontankäufen zu animieren. Wenn du Hunger hast, bist du ein leichtes Ziel. Schreibe dir einen Einkaufszettel, gehe erst, wenn du gegessen hast und komme nur mit den Sachen nach Hause, die du dir auch aufgeschrieben hast.

Tipp #7: Konditioniere deinen Geist.

Das soll heißen: Dein Hirn verknüpft Orte und Tätigkeiten, aber auch Gefühle und Tätigkeiten. Beispiel gefällig? Wenn du häufig vor dem Fernseher isst, wirst du schneller Hunger bekommen, wenn du sonst fernsiehst. Wenn du im Schlafzimmer lernst, kannst du, wenn du dann schlafen willst, nicht mehr richtig schlafen, da dein Hirn das Schlafzimmer nicht mehr nur mit Schlafen verbindet, sondern mit Lernen. Versuche daher, nur am Tisch zu essen, ohne Ablenkungen. Außerdem solltest du nicht essen, wenn du traurig, genervt oder wütend bist. Dein Hirn wird so konditioniert, dass du bei negativen Gefühlen Hunger bekommst und dann nach Süßem greifst (weil du dich selbst dazu erzogen hast).

Tipp #8: Gesellschaft tut gut.

Iss, wenn immer möglich in Gesellschaft – nicht allein. Wenn wir alleine essen, tendieren wir dazu, eher unserem inneren Schweinehund nachzugeben – wir essen schneller, mehr, holen uns einen Nachschlag und gehen nachher vielleicht noch etwas naschen. In Gesellschaft nehmen wir uns mehr Zeit und essen daher langsamer. Außerdem wählen wir oft eine angemessene Portionsgröße, da wir uns bei anderen nicht als „Fresssack“ dastehen wollen. Such dir daher nette Gesellschaft zum Essen. Kochen mit einer Freundin zum Beispiel, die ebenfalls abnehmen oder Low-Carb leben will – das tut dir gut und pflegt nebenbei die Freundschaft.

Tipp #9: Gerne mal nebenbei?

Nein, bitte nicht. Iss nicht nebenbei. Nicht während du nebenher noch Arbeit erledigst, oder fernsiehst, oder telefonierst, oder, oder, oder… Die Liste ist lang. Der Grund dafür ist, dass du von deinem Körpergefühl abgelenkt bist und nicht merkst, wenn du satt bist. Du isst dadurch mehr und unkontrolliert schnell. Nimm dir lieber etwas Zeit und genieße dein Essen bewusst!

Tipp #10: Ausnahmen der Regel & Naschmomente erlauben.

Richtig gelesen: Naschen ist – in Maßen versteht sich – erlaubt. Und es unterstützt dich dabei, dein Ding durchzuziehen. Die Erfolgschancen, eine Ernährungsform oder eine Diät durchzuziehen stehen nämlich um ein Vielfaches besser, wenn man sich ab und an etwas Kleines gönnt. Das hebt die Moral und nimmt die Angst, zu versagen. Du kannst das so umsetzen, dass du einmal pro Woche einen „Cheat Day“ (die Ausnahme der Regel) einlegst – an dem du dir in Maßen gönnst, worauf du gerade Lust hast. Oder einfach ab und an ein Stück dunkle Schokolade. Hauptsache ist, dass du das Naschen kontrollierst und es nicht in einer Fressattacke endet.

Tipp #11: Klein aber fein.

Gehst du oft auswärts essen? Bestell dir einfach eine kleine Portion (zu Hause gilt übrigens dasselbe): Du wirst erstaunt sein, wie schnell du satt sein wirst, wenn du deine kleine Portion genüsslich und langsam verdrückst. Keine Angst, von hungern spricht hier niemand. Aber versuch es mal: Nimm einfach mal nur noch 2/3 deiner üblichen Portion – ich bin sicher, sie genügt dir trotzdem. Nachnehmen kannst du sonst selbstverständlich immer noch.

Du siehst, es gibt sehr viele „Fallstricke“, die dir dein Schweinehund regelmäßig stellt. Dennoch gibt es Mittel und Wege, wie du sie gut umgehen kannst. Und wenn du doch einmal nachgegeben hast, dann sei nicht zu streng mit dir selbst. Denn genau das treibt dich noch mehr in Richtung: „jetzt ist es ja eh egal….“. Versuche, bewusster darauf zu achten, wann du was und wie viel isst. Und sei dir im Klaren, dass nur du allein entscheidest, was auf den Teller kommt und was nicht.

Unsere Coaches helfen dir gerne dabei, weitere Fallen zu ermitteln, denen du tagtäglich begegnest. Gemeinsam lässt sich dann leichter ein Weg finden, deine Psyche positiv zu beeinflussen und dein Gehirn umzulernen.

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